Die „Einkaufgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“, kurz: E. d. K., war ab 1898 ein Zusammenschluss von “Kolonialwaren-Kaufmann” Fritz Borrmann (1869 – 1942) und weiteren 20 Unternehmer*innen in Berlin. 1911 setzte sich das zuvor nur lautmalerische “Edeka” als Firmenname durch. Unter dem Namen Edeka vertrieben die Händler*innen im Einzelhandel weiterhin unter anderem Raubgüter aus (von Deutschland) kolonialisierten Ländern, sogenannte Kolonialwaren wie Kaffee, Kakao und Tee zunächst in Berlin, später auch überregional.
Während des nationalsozialistischen Hitler-Regimes forderte die Edeka-Gruppe ihre Mitglieder dazu auf, der NSDAP beizutreten. Kurz nach der Machtübergabe an die Nationalsozialist*innen, 1933, erklärte die Leitung der Edeka-Gruppe die freiwillige Gleichschaltung mit der NSDAP.
Während des nationalsozialistischen Hitler-Regimes forderte die Edeka-Gruppe ihre Mitglieder dazu auf, der NSDAP beizutreten. Kurz nach der Machtübergabe an die Nationalsozialist*innen, 1933, erklärte die Leitung der Edeka-Gruppe die freiwillige Gleichschaltung mit der NSDAP.
Heute noch, nach dem Ende der formellen Kolonialzeit, besteht ein sehr starkes Machtgefälle unter Anderem in den Handelsbeziehungen zwischen Ländern des globalen Südens und Nordens. Dieses Machtgefälle ermöglicht ausbeutende Arbeitsbedingungen zum Beispiel in den Ländern, in denen Kaffee, Kakao oder Tee angebaut wird.
Seit 2011 gibt es die Wanderausstellung „EDEWA- Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes“, die am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin entstand. Die Ausstellung bringt wirkmächtige Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse zum Ausdruck.
Seit 2011 gibt es die Wanderausstellung „EDEWA- Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes“, die am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin entstand. Die Ausstellung bringt wirkmächtige Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse zum Ausdruck.
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