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Koloniale Spuren in Bremen
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Denkmal

Antikolonialdenkmal / Der Elefant

Nelson-Mandela-Park

Um die ehemaligen deutschen Kolonien und die in deutschen Kolonien gefallenen Soldaten zu ehren, beantragte die “Koloniale Arbeitsgemeinschaft Bremen” 1926 den Bau eines “Reichskolonialehrendenkmals”. Nach der Zustimmung der Bremer Bürgerschaft 1931 wurde es nach dem Entwurf von Bildhauer Fritz Behn gebaut und noch im selben Jahr fertig gestellt. Bis 1990 stand das Denkmal für die koloniale Vergangenheit Deutschlands und für die “[...] Forderung neokolonialer Bremer Kreise nach Rückgabe des ehemaligen deutschen Kolonialbesitzes.“
Das Denkmal war immer Teil politischer und öffentlicher Diskurse. Der Aktion “Städte gegen Apartheid” folgend, beschloss die Bremische Bürgerschaft 1989, das Denkmal umzuwidmen. Ein Jahr später wurde es von kolonialen Ehrungen befreit, zum Antikolonialdenkmal umbenannt und anschließend, mit neuen Gedenktafeln versehen, eingeweiht. Anwesend war auch der Namibische Präsident Dr. Sam Nujoma.

2014 wurde der Park, in dem der Elefant steht, in Nelson-Mandela-Park umbenannt.

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