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Koloniale Spuren in Bremen
Hachez ist eine aus Bremen stammende Schokoladenfabrik, die 1890 von Joseph-Hachez mitgegründet wurde. Es ist eines der Unternehmen, die den Kakao für ihre Schokolade aus Südamerika importieren lässt. 

Bekannter Weise kommt Kakao nicht aus Europa, sondern größtenteils aus Afrika sowie Mittel- und Südamerika. Weiterverarbeitet wird der Kakao dann in Europa, in den USA und in Japan. Schon zur Zeit der Kolonialisierung wurde der Kakao unter sehr schlimmen Bedingungen von versklavten Menschen auf den Plantagen angebaut. Auch heute sind die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen sehr schlecht. Die Kakaobäuer*innen leben meist in struktureller Armut, da sie durch ihren Anbau wenig Gewinn erzielen. Dies zeigt die soziale Ungleichheit, denn den meisten Gewinn erzielen dann die Fabriken, die die Schokolade herstellen. Zudem erzielen die meisten Schokoladenhersteller*innen ihren Profit durch Kinderarbeit. Zur Kinderarbeit gehört, dass Kinder oftmals verkauft, mit ihnen gehandelt und sie ausgebeutet werden. Da Kinderarbeit verboten und somit illegal ist, wird diese von den Hersteller*innen so weit es geht vertuscht.

Das Unternehmen (Hachez) positioniert sich zwar gegen Kinderarbeit, kontrolliert allerdings seine Produktionsstätten nicht, da es davon ausgeht, dass dort keine Kinderarbeit stattfindet. Dementsprechend ist Kinderarbeit hier nicht auszuschließen, da keine aktiven Kontrollen durchgeführt werden.