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Koloniale Spuren in Bremen
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Norddeutsche Mission

Die Norddeutsche Mission ist ein evangelisches Missionswerk, welches das Christentum in den deutschen Kolonien Ghana und Togo in Westafrika verbreitet hat.

Sie wurde am 9. April 1836 gegründet und existiert noch bis heute mit ihrem Hauptsitz in Bremen. Verbindungen zu Kirchen in den damaligen Kolonien sind heute immer noch vorhanden und die Arbeit des Norddeutschen Missionswerk ist dort noch im vollen Gange.

Die Norddeutsche Mission hatte damals sowie andere Missionswerke einen großen Anteil daran, das koloniale Schulsystem aufzubauen, die deutsche Sprache sowie die europäischen Vorstellungen von "Zivilisation" und die deutschen Vorstellungen von Gehorsam, Sauberkeit und Arbeit zu vermitteln. Zudem hat die Norddeutsche Mission dazu beigetragen, die lokale Bevölkerung dazu zu bringen, auf den deutschen Plantagen arbeiten zu gehen. Diese Dinge wurden in Zusammenarbeit mit der deutschen Kolonialverwaltung getan. Zudem hat das Norddeutsche Missionswerk die lokalen Glaubenstraditionen zerstört,  unter anderem durch die Zerstörung von religiösen Objekten. Außerdem bildeten sie die lokale Bürger*innen als christliche Missionar*innen aus, damit diese dann auch die christliche Botschaft lehren können.

Heute unterstützt die Norddeutsche Mission sogenannte Entwicklungsprogramme in Ghana und Togo wie z. B. das Bauen von Brunnen und Gesundheitszentren, Landwirtschaftsprojekte, das Aufbereiten von Wasser und mehr.